Lage und Bedeutung der Stadt Gotha

Illustration

Gotha, die altehrwürdige Residenzstadt, liegt eingebettet in einem als „Westthüringer Berg- und Hügelland“ bezeichneten, landschaftlich abwechslungsreichen Gebiet, des durch Agrarwirtschaft geprägten Thüringer Beckens, im nördlichen Vorland des Mittelgebirgszuges Thüringer Wald.
Im Südosten und Nordwesten reichen die im 19. Jahrhundert als städtische Naherholungsgebiete aufgeforsteten Höhenzüge des Kleinen und Großen Seebergs sowie des Krahnbergs bis an das bebaute Stadtgebiet heran. Zusammen mit dem sich mitten im Stadtkern erhebenden Schlossberg und seiner weit in die Landschaft wirkenden, das Stadtbild beherrschenden Schlossanlage bilden sie das natürliche stadtkompositorische Grundgerüst Gothas. Umgrenzt von den Talauen des Wiegwassers im Norden und des Wilden Grabens sowie der Ratsrinne im Osten schmiegt sich die Altstadt an den Nordhang des Schlossberges.

Die große, kreisangehörige Stadt Gotha ist Wirtschafts- und Verwaltungszentrum eines der am dichtesten besiedelten Landkreise Thüringens und stellt im zentralörtlichen System in der Planungsregion Mittelthüringen ein Mittelzentrum mit Verdichtungstendenzen dar.

Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage an der überregionalen großräumigen und zentralen Verbindungsachse der A4 zwischen Eisenach und Gera mit zwei Anschlussstellen sowie der unmittelbaren Nähe zur Landeshauptstadt Erfurt reicht der Einzugsbereich über die Kreisgrenze hinaus und umfasst ca. 130.000 Einwohner. In der Stadt sind eine Reihe zentralörtlicher Einrichtungen wie Landratsamt, Behörden der Stadtverwaltung, Gericht, Fachschulen, Verbände und Vereine angesiedelt.

Gotha ist ein traditioneller Industrie- und Gewerbestandort, aber auch Dienstleistungs- und Handelszentrum mit vielfältiger Branchenstruktur.

Darüber hinaus verfügt die Stadt über ein vielseitiges Angebot an Kindertagesstätten, Grund- und Regelschulen, Gymnasien sowie eine Vielzahl weiterer sozialer und Freizeit- und Kultureinrichtungen.

Illustration

Ergänzt durch die Naherholungsgebiete Krahnberg, Seeberg und Boxberg mit seiner traditionsreichen Pferderennbahn sowie dem Schloss Friedenstein mit seinen weit über die Grenzen Deutschlands bekannten Kunstsammlungen bietet Gotha seinen ca. 47.000 Einwohnern eine hohe Lebensqualität. Parallel zur wirtschaftlich notwendigen Umstrukturierung Gothaer Betriebe erfolgte seit 1990 auch die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe im Industriegebiet Ost und in den neu erschlossenen, verkehrsgünstig zur Autobahn und die B 247 gelegenen Gewerbegebieten im Süden der Stadt.

An der elektrifizierten Eisenbahnhauptstrecke Berlin – Leipzig – Erfurt – Frankfurt gelegen, ist Gotha auch Ausgangspunkt für die zwei Nebenstrecken Bad Langensalza – Mühlhausen – Leinefelde sowie Georgenthal – Ohrdruf – Gräfenroda.

Vom Gothaer Hauptbahnhof aus erschließt die traditionsreiche Straßenbahnlinie der Thüringer Waldbahn über Walterhausen die Erholungsorte Friedrichroda und Tabarz im Thüringer Wald.

Illustration

Die günstige Lage im Vorland des Thüringer Waldes sowie das vielfältige historische und kulturelle Erbe fördern die Bedeutung Gothas für den Stadt-, Bildungs- und Kulturtourismus.

Als Schwerpunkt städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen wird seit 1991 die Gothaer Altstadt funktionell und städtebaulich-architektonisch aufgewertet. Auch dadurch nimmt die Bedeutung Gothas in der Region Mittelthüringen spürbar zu.

©2006-2010 Stadt Gotha

Informationsbüro Gothaer Innenstadtinitiative | Schwabhäuser Straße 21 | 99867 Gotha | T 03621-222 613

Objektauswahl

Wählen Sie eine Adresse:


Logo: Residenzstadt Gotha, Untertitel: Eine Aktion der Stadt Gotha Logo: Wohnstadt

Sanierungsträger